WordPress-Website – Warum man sich ein ReDesign gut überlegen sollte

Neue Farben, große Bilderslider, responsive Design – es gibt viele Gründe, einer WordPress-Website oder einem Blog ein neues Kleid anziehen zu wollen. Es gibt zur Zeit superschöne Templates, und wer ein Design nie über viele Jahre verwenden möchte, denkt sicher immer wieder daran, wie er seiner Seite „mal eben“ ein neues Kleid verpassen könnte.

Gleich vorweg – „mal eben“ wäre nur zu schön um wahr zu sein. Wir reservieren Ihnen auch für ein gut durchdachtes Redesign die gleich Aufmerksamkeit wir für eine komplette Neugestaltung. Der Unterschied liegt, wenn Ihre bisherige Website bereits auf einer möglichst aktuellen WordPress Version basiert, einfach im geringeren Zeitaufwand.

Design und Inhalte sind bei WordPress getrennt

Wieso, werden Sie sicher fragen, bedarf es für ein ReDesign auf WordPress Basis einer ähnlichen Vorgehensweise wie bei einem Neuaufbau? Schließlich sind doch Inhalte und Design fein säuberlich getrennt in WordPress, was soll daran also so viel Arbeit machen? Nun, das verrraten wir Ihnen gerne:

Meist ist es nicht einfach damit getan, einfach eine neues Template einzuspielen und es mit ein paar Klicks anzupassen, denn bereits die Grundeinstellungen verschiedener Templates können sehr unterschiedlich sein und entweder sie bringen neue Funktionen mit, in die man sich einfinden muß oder es fehlen Funktionseinstellungen des vorherigen Templates, die man dann anderweitig herstellen muss.

An sich ist ein Wechsel des Templates wirklich mit einem Klick zu erledigen:

– neues Template hochladen

– Design auswählen und aktivieren

Tja, und dann voller Spannung die Seite aufrufen und staunen! Wie sieht denn die HOME-Seite aus? Wo ist denn meine Galerie geblieben, die ich im anderen Template so schön angelegt hatte und meine Blogbeiträge sehen mit den verwendeten Bildern überhaupt nicht mehr übersichtlich aus. Da ist dann wohl jetzt Handarbeit angesagt.

Viele Templates verwenden gerade für die Blogbeiträge die Funktion des Beitragsbildes. Hat man das im alten Theme nicht bei jedem Beitrag festgelegt, erlebt man nach der Umstellung eine böse Überraschung – den Blogbeiträgen fehlt was. Das nachzurüsten, kann schon Stunden dauern – je nachdem, wie viele Blogbeiträge es gibt.

Einige Templates haben eigene Shortcodes. Stellt man nun auf ein neues Theme um, passen diese nicht mehr – man hat plötzlich Zeichen im Text, die da nicht hingehören oder es fehlen schlichtweg die Inhalte, die man mit dem Shortcode eingefügt hat. Tja – also wieder alles von Hand ausbessern und hoffe, dass es nicht zu viele Seiten sind, bei denen man das machen muss …

Portfolios oder Galerien werden in vielen Templates angeboten und eigenen sich hervorragend, um z.B. Dienstleistungen oder Produkte zu präsentieren. Blöd ist nur, wenn diese beim Templatewechsel verloren gehen. Da hilft es nur, die die Portfolios neu anzulegen.

Das sind nur einige der Situationen, die einem passieren können, wenn man ein Template wechseln will. Keine Frage, es macht Spaß, einer Website oder einem Blog ein neues Gesicht zu geben, aber man sollte sich halt auch im klaren drüber sein, dass es nicht mit ein paar Klicks getan ist. Je nach Template und Umfang der Seite können hier einige Stunden – bei manchen auch Tage ins Land gehen.

Aber – wenn man dann das frische neue Ergebnis sieht, ist der Aufwand meist schnell vergessen und man erfreut sich an dem, was da neu geschaffen wurde. Und auch Ihre Kunden werden Ihre Website neu entdecken und mit den Neuerkundungen dafür sorgen, dass Ihre Website noch ein paar kleine Schübe nach vorne im Blickfeld der Suchmaschinen macht.